Tanztherapie

  • Tanztherapie ist bewegungsorientierte, kreative Psychotherapie. Grundlage der Tanz- und Ausdrucktherapie ist die eigenschöpferische, authentische Bewegung der Tanzenden. Hier ist Raum für die Entwicklung des inneren Spürbewusstseins. Der individuelle Tanz, genauso wie das Körperbild des Menschen bietet Material für Selbsterkenntnis. Tanztherapie stärkt sowohl das körperliche als auch das psychoseelische System durch einen ressourcenorientierten Ansatz und wertschätzt zutiefst den individuellen Rhythmus des Erkenntnisprozesses der Tänzerinnen und Tänzer. Hierin entsteht geweiteter Erlebnisraum und es werden günstige Bedingungen für die Selbstentfaltung des Menschen geschaffen. Bewegen und sich bewegen lassen.

    Ursprünge der Tanztherapie finden sich in den USA und können auf die 1940er und1950er Jahre datiert werden. Überlieferungen bezeugen, dass schon in alten Stammeskulturen der Tanz als Mittel für Genesung, Visionsfindung oder als gruppen- und individualitätsstärkendes Element genutzt wurde. Der Tanz war ebenso wie der Gesang und die Musik ein bekanntes Tor zur spirituellen Sinn- und Seinsrealität des damaligen Menschen.

    Entspannung

    Was ist Entspannung, Sensibilisierung und Visualisierung?

    Die Ruhe und die Stille sind, wie in der Musik die Pause, wichtiges Element des Tanzes und vielleicht noch ein wichtigeres Element im erfüllten Leben eines Menschen. Der Schlaf ist für die ganzheitliche Gesundheit des Menschen unerlässlich und Entspannungsübungen bieten uns einen bedeutenden Raum, um die Ruhe im Alltag einzuladen, und um gesunden Schaf zu fördern.

    Wenn aufgewühltes Wasser vorgefunden wird wo klares Wasser gewünscht ist, so nützt es nichts wenn wir mit dem Rührstab das Wasser in Bewegung halten. Wir müssen das Wassergefäß in Ruhe stehen lassen. Nach einiger Zeit setzen sich die Sedimente ab und wir können auf den Grund des Wassers blicken.